2. Fachtagung “Nachhaltig Bauen und Sanieren” 2025
Eine Veranstaltung von Naturbau-Campus – ein Projekt des Vereins Bildungswerk für nachhaltige Entwicklung e. V.
Gefördert durch das Bundesmodellvorhaben „Unternehmen Revier“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.
Mit der 2. Fachtagung “Nachhaltig Bauen und Sanieren” richten wir den Blick auf aktuelle Themen und den neuesten Forschungsstand und schauen in die Zukunft.
Dabei erwarten Sie:
- Wie lassen sich natürliche Baustoffe wie Lehm, Holz und Stroh mit den Techniken und Anforderungen des modernen Bauens anwenden?
- An welchen Fragen des nachhaltigen Bauens wird aktuell geforscht?
- Nachhaltiges Bauen, Regionalität und Kreislaufwirtschaft – wo stehen wir, was ist umsetzbar? Was bedeuten diese Ansätze für Planende und Auftraggebende? Welche Lösungen sind in der Praxis umsetzbar und welche Hürden gilt es zu überwinden?
- Praxiseinblicke: Bauen mit Stroh, Schadstoffmessung, Zellulose-Dämmung im Kreislauf, Lehmputz mit der Maschine, Was passiert, wenn es brennt?
Bei der Fachtagung des Naturbau Campus und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Kooperation mit der Handwerkskammer Leipzig geben wir in Fachvorträgen Einblicke in die Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung und die Praxis der Pioniere des nachhaltigen Bauens. In der Fachausstellung bieten unsere Ausstellenden nachhaltige Bauprodukte zum Anfassen und den Austausch mit Initiativen und regionalen Akteuren zum Bauen der Zukunft. Mit moderierten Diskussionen regen wir zum Mit-Entwickeln und Teilen von Visionen an.
Ausblick auf die die Referierenden und Themen der Fachvorträge:
Neu gebaut oder saniert und jetzt ist alles gut? – Schadstoffe im Neubau und Bestand und ihre Bedeutung für die Kreislaufwirtschaft
Prof. Dr.-Ing. Björn Höhlig – Professor für Nachhaltiges Bauen/Bauen im Bestand an der Fakultät Bauwesen der HTWK Leipzig)
Aus den Augen, aus dem Sinn? – Schadstoffmessung auf VOC (volatile organic compounds) live vor Ort
Stephan de Bona – Baubiologischer Messtechniker IBN für Schimmel und Schadstoffe
Öko-Kitsch oder ein ernstzunehmender Beitrag zur Bauwende? Stand der Forschung zum Lehmbau für morgen
Dr. Franziska Knoll – Referatsleitung Forschung Stab, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt & Bündnisleitung GOLEHM-Initiative
Spinnerei – oder doch die Zukunft? Planung und Bau mit seriell hergestellten lastabtragenden Strohelementen
Werner Ehrich – Zimmermann & Architekt, Erfinder der „Strohelemente“ aus Großballen für den modularen Strohballenbau
Valérie Naito – Architektin & Projektsteuerin, die seit 2020 eine klimapositive Strohballensiedlung in Deutschland bauen will – als Mustersiedlung
Nichts ist so nutzlos, wie die Zeitung von gestern? Zellulose als nachhaltiger und mehrfach kreislauffähiger Dämmstoff
Jürgen Küllmer – Isocell, Anwendungstechnik
Baut ihr jetzt wieder wie vor 200 Jahren? Und was passiert, wenn’s brennt? – Einblicke zu Lehmputz mit der Maschine, maschinelle Sortierung von abgesaugter Zellulose und Brandverhalten von natürlichen Baustoffen
David Pfennig – Maurermeister, Geschäftsführer Pfennig Bau
Björn Heiden, M.Sc. – wissenschaftlicher Mitarbeiter, HTWK, IBBS
Wieviel Holz braucht die Wand? Gedämmte Holz-Wandelemente ohne Metall und Klebstoff-Verbindungen mit dem Interlocking-Dowel-System (IDS)
Felix Schmidt-Kleespieß M.A. – Architekt, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promovend in der Forschungsgruppe FLEX und am Holzbauforschungszentrum, HTWK Leipzig
Will Sachsen überhaupt Holzbau? – Erfahrungen mit Anforderungen zum Brandschutz in der Genehmigungsphase und dem erfolgreichen Umgang damit
Dipl.-Ing. Dirk Stenzel – Architekt, Inhaber ASUNA, Leipzig
Weitere Informationen finden Sie hier.
Datum
01.10.2025
Anmeldefrist
15.09.2025
Zeitplan
09:00 – 19:00 Uhr
Anerkannte Fortbildung
Diese Fortbildung wird mit
8 Unterrichtseinheiten
anerkannt.
Adresse
HTWK Leipzig
Trefftz-Bau (Haus A)
Hörsaal im ersten Obergeschoss
Gustav-Freytag-Str. 43-45
04277 Leipzig
Gebühr
siehe Anmeldeseite
Ansprechpartner
siehe Anmeldeseite
Bei allen Bezeichnungen, die auf Personen bezogen sind, meint die gewählte Formulierung stets alle Geschlechter.