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INGletter 10/2021 vom 08.06.2021 - Inhaltsverzeichnis

  • Deutschlandstipendium für Ingenieurstudenten - Wir suchen Ihre Unterstützung!
  • Staatspreis Ländliches Bauen ausgelobt - Baukultur in Sachsen jetzt unter einem Dach
  • Klimarunde BAU positioniert sich Initiative pro Klima- und Ressourcenschutz
  • Bayerische Ingenieurversorgung-Bau: Aktuelle Informationen
  • Umfrage: BIM wird Pflicht - wie finden Sie das?
  • 100.000er Antrag für energetische Gebäudesanierung
  • Seminare und Veranstaltungen

DIB Sachsen – Juni 2021

  • Qualität und Wertschätzung statt Preisdumping und Bürokratie – Erste Ergebnisse unserer Mitgliederumfrage 2021
  • Was hatten unsere Mitglieder und listengeführten Ingenieure uns zu sagen? Auswertung der Umfrage der Ingenieurkammer Sachsen 2021 – Teil1
  • Eröffnungssitzung der Projektgruppe Bauphysik – Im Fokus: Normung, Standardisierung und Zertifizierung
  • Jahresumfrage zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieur- und Architekturbüros gestartet
  • Barrierefreies Bauen: Neues AHO-Heft
  • Junior.ING 2020/21 – Die Gewinner des Landeswettbewerbes stehen fest
  • Listung von “qualifizierten Vergabeberatern” – Gemeinschaftsprojekt mehrerer Ingenieurkammern
  • Corona-Umfrage: Weniger Büros spüren negative Auswirkungen
  • Neue Mitglieder | Bekanntmachungen

In eigener Sache: Vertreterversammlung beschließt Verschiebung der Beitragszahlung

Die Vertreterversammlung der Ingenieurkammer Sachsen hat Mitte Februar beschlossen, die Beitragszahlungen für Beratende Ingenieure und Freiwillige Mitglieder um fünf Monate zu verschieben. Gemäß Beitragsordnung wäre somit dieser Betrag bis zum 16. August 2021 zu entrichten. Der Versand der Beitragsbescheide erfolgt drei Wochen vorab.

Dr.-Ing. Hans-Jörg Temann ist neuer Präsident der Ingenieurkammer Sachsen

Die Vertreterversammlung der Ingenieurkammer Sachsen hat ihren bisherigen Vizepräsidenten, Dr.-Ing. Hans-Jörg Temann, am 27. Januar 2021 einstimmig zum Präsidenten gewählt.

Die Neuwahl wurde notwendig, weil Vorgänger Prof. Hubertus Milke Anfang Oktober aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten war. Dr. Temann hatte bisher die Funktion eines von zwei Vizepräsidenten der Ingenieurkammer inne. Durch seine Wahl wurde auch hier eine Neubesetzung nötig. Mit Dipl.-Ing. Claudia Fugmann aus Falkenstein haben die anwesenden Vertreter eine erfahrene und engagierte Ingenieurin und Unternehmerin ebenfalls einstimmig zur Vizepräsidentin gewählt. Damit ist der Vorstand der Ingenieurkammer Sachsen wieder vollständig.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung

HOAI 2021 verabschiedet

IKS kritisiert fehlenden Hinweis zur Angemessenheit der Honorare

Am 6. November hat der Bundesrat die HOAI 2021 verabschiedet, die somit zum 1. Januar 2021 in Kraft tritt. Die nach dem EuGH-Urteil vom 4. Juli 2019 zunächst eingetretene Rechtsunsicherheit ist nunmehr beseitigt. Die HOAI bleibt auch in Zukunft eine verlässliche Grundlage für die Beschreibung und Kalkulation von Ingenieurleistungen. Für Bauphysiker, Geotechniker, Vermesser sowie Umweltplaner konnte darüber hinaus eine wichtige Verbesserung erreicht werden: Deren Fachplanungsleistungen sind, sofern in Anhang 1 fixiert, künftig den Grundleistungen der HOAI gleichgestellt.

Bei so vielen guten Nachrichten erscheint es wie ein Schönheitsfehler, dass man sich nicht zu einem Hinweis zur Angemessenheit der Honorare durchringen konnte. Immerhin findet sich ein solcher in der Begründung und in dem der neuen HOAI zugrunde liegenden ArchLG.

Doch handelt es sich tatsächlich nur um einen Schönheitsfehler? „Leider nicht, denn hier spiegelt sich eine Tendenz wider.“ resümiert der Vizepräsident der Ingenieurkammer Sachsen, Dr.-Ing. Hans-Jörg Temann: „Die Vergabe von Ingenieurleistungen wird immer häufiger auf das Kriterium „niedrigster Preis“ reduziert – auch und gerade bei öffentlichen Auftraggebern. So wird der gesetzlich vorgeschriebene Leistungswettbewerb sukzessive ausgehöhlt und auf überzogene Referenzanforderungen reduziert. Für die bewährten mittelständischen Bürostrukturen sind die Folgen solcher Entwicklungen fatal. Sie führen zur Erosion der wirtschaftlichen Basis, zu Personal- und Nachwuchsmangel, fehlender Nachfolge bis hin zu Geschäftsaufgaben.“

Die großen ökonomischen und ökologischen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht, lassen sich ohne qualifizierte, kreative und unabhängige Ingenieure nicht bewältigen. Qualität im Baubereich ist ohne angemessene Honorare nicht zu haben. Es wäre aus Sicht der Ingenieurkammer Sachsen ein wichtiges Zeichen gewesen, dies in der neuen HOAI zum Ausdruck zu bringen.

Hier finden Sie die aktuelle Pressemitteilung der BIngK zum Thema

Maßnahmen während des Lockdown

Die Geschäftsstelle der Ingenieurkammer Sachsen ist auch weiterhin für Sie erreichbar

Auch während der verschärften Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bleibt die Geschäftsstelle der Ingenieurkammer Sachsen erreichbar. Um die Regelungen zur Kontaktbeschränkung einzuhalten und zugleich Ihre Anliegen rasch bearbeiten zu können, beachten Sie bitte folgende Hinweise, welche vorerst bis zum 10. Januar 2021 gelten:

  • Bitte richten Sie Ihre Anfragen, wenn möglich, direkt an die verantwortliche Person in unserem Team: https://ing-sn.de/ueber-uns/geschaeftsstelle/
  • Die telefonische Erreichbarkeit aller Mitarbeiter*innen in der Geschäftsstelle ist weiterhin vollumfänglich gewährleistet.
  • Die Postbearbeitung ist ebenfalls gewährleistet.
  • Das Bürogebäude, in welchem die Geschäftsstelle ihren Sitz hat, wurde vom Vermieter für den öffentlichen Besucherverkehr geschlossen. Unangemeldete Besucher können wir daher nicht empfangen. Sollte ein nicht aufschiebbarer persönlicher Besuch in der Geschäftsstelle notwendig sein, so vereinbaren Sie bitte vorab per E-Mail bzw. telefonisch einen Termin.
  • Bis auf Weiteres setzt die Ingenieurkammer Sachsen Präsenz-Veranstaltungen und Seminare in den eigenen Räumen aus. Über die Fortbildungen der Akademie, die in erster Linie online stattfinden, informiert Sie unser Fortbildungskalender auf der Website: https://ing-sn.de/kalender/

Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, unser aller Gesundheit zu schützen und die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Ich danke Ihnen persönlich und auch im Namen des gesamten Vorstandes für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!

Mit besten Grüßen

RA Nils Koschtial
Geschäftsführer Ingenieurkammer Sachsen

Hygienemaßnahmen der Ingenieurkammer Sachsen

Grundsätzliches

Zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 werden von der Ingenieurkammer Sachsen die nachfolgenden Schutzmaßnahmen getroffen. Sie verfolgen das Ziel Gäste, Ausschussmitglieder, Vertreter, den Vorstand, die Seminarteilnehmenden sowie die Mitarbeitenden der Ingenieurkammer Sachsen zu schützen.

Die Standorte dürfen nur unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen betreten werden. Persönliche Beratungen sind ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Nutzung des Seminarraumes ist für Gruppen über 15 Personen bis auf Weiteres nicht möglich.

Personen mit Corona-spezifischen Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemwegsprobleme, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- und/oder Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall) bleiben bitte zu Hause und nehmen Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf.

Geltungsbereich

Diese Regelung gilt bis auf Weiteres.

Aufenthalt in Gebäuden und Räumen der Ingenieurkammer Sachsen
  • Das Betreten der Standorte ist nur mit einer Mund-Nase-Bedeckung gestattet. Diese ist mitzubringen.
  • In allen Bereichen der Gebäude wird durch Aushänge und Kennzeichnungen über die Maßnahmen des Infektionsschutzes informiert.
  • Eine regelmäßige Händehygiene (Händewaschen mit Seife – mindestens 20 Sekunden – oder Händedesinfektion) ist durchzuführen.
  • Husten- und Niesetikette sind zu beachten.
  • Grundsätzlich ist mindestens ein Abstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten.
  • Wo dies nicht gewährleistet werden kann, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt insbesondere auf den Fluren, im Treppenhaus sowie im Aufzug.
  • Während der Veranstaltungen im Besprechungs-/Seminarraum gibt es keine Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen; eine Sitzordnung regelt den Abstand.
  • Die maximale Personenzahl pro Raum zur Gewährleistung des Mindestabstandes ist festgelegt.
    Die Räume sind mit einer entsprechend angepassten Sitzordnung ausgestattet, die nicht verändert werden darf.
  • Die Räume sind regelmäßig, alle 45 Minuten, in den Pausen und nach den Veranstaltungen gründlich zu lüften.
  • Die Teilnehmenden verbringen die Pausen ausschließlich in den Räumen oder im Freien (NICHT auf den Gängen und im Wartebereich).
  • Um Staus in den Toilettenräumen zu vermeiden, sollten Toilettengänge auch während der Sitzungen erfolgen.
  • Eigene Materialien (Stifte etc.) sind mitzubringen und dürfen nicht weitergegeben werden.
  • Kollektiv genutzte Materialien sind nach/vor der Benutzung zu reinigen.
  • Interaktive Mittel sind nur durch das Personal zu bedienen.
  • Persönliche Beratungen finden nur nach vorheriger Terminvereinbarung und unter besonderen Hygienebedingungen statt (Mund-Nasen-Schutz).
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