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“Junior.ING” – Der Schülerwettbewerb der Ingenieurkammern

Brücken schlagen

Der Schülerwettbewerb Junior.ING der Ingenieurkammern startet in eine neue Runde. Seit dem 5. September 2022 heißt es für die Schülerinnen und Schüler bundesweit: Wer plant und baut die beste Fuß- und Radwegbrücke? Mit rund 5.000 Teilnehmern gehört der Schülerwettbewerb zu einem der größten deutschlandweit. Auch in diesem Jahr übernimmt der Sächsische Kultusminister Piwarz die Schirmherrschaft über den Landeswettbewerb. Zudem führt die Kultusministerkonferenz den Junior.ING in ihre Liste der empfohlenen und unterstützenswert eingestuften Wettbewerbe.

Aufgabe ist es, das Modell einer Fuß- und Radwegbrücke zu entwerfen und mit einfachen Materialien zu bauen. Die Konstruktion muss ein Gewicht von mindestens 500g in der Mitte der Brücke tragen können. Bei der Gestaltung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

In diesem Jahr konnten die Technischen Sammlungen Dresden als Kooperationspartner gewonnen werden, wo die Modelle ausgestellt, von einer Fachjury beurteilt und anschließend im Rahmen einer Preisverleihung ausgezeichnet werden. Die Landessieger qualifizieren sich für das große Finale im Deutschen Technikmuseum in Berlin.

Informationen zu Abmessung und Materialien stehen in den Wettbewerbsbedingungen und den FAQs, die unter junioring.ingenieure.de heruntergeladen werden können. Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von Schülerinnen und Schülern allgemein- und berufsbildender Schulen.

Ausgeschrieben ist der Wettbewerb in den folgenden zwei Alterskategorien:

  • Kategorie I bis Klasse 8
  • Kategorie II ab Klasse 9

Anmeldung

So funktioniert die Anmeldung:

  1. Eine erwachsene Person registriert sich als Betreuerin oder Betreuer auf der Internetplattform junioring.ingenieure.de.
  2. Sie meldet das Modell und die Erbauer an.
  3. Jedes Modell erhält eine Modellnummer, welche zur Teilnahme am Wettbewerb berechtigt

Anmeldeschluss ist der 30. November 2022.

Die fertigen Modelle müssen bis zum 3. März 2023 bei den Technischen Sammlungen Dresden eingereicht werden.

Bei dem zweistufigen Schülerwettbewerb “Junior.ING” loben die jeweiligen Kammern den Landeswettbewerb für ihr Bundesland aus. Die Sieger des Landeswettbewerbs nehmen anschließend am Bundesentscheid und der Bundespreisverleihung in Berlin teil. Darüber hinaus vergibt die Deutsche Bahn einen Sonderpreis für ein besonders innovatives Projekt.

Wir freuen uns auf viele tolle Modelle!

Weitere Informationen zum Wettbewerb

Rückblick

Der Wettbewerb 2021/2022

Im Schuljahr 2021/22 fand der sächsische Landeswettbewerb Junior.ING unter Pandemiebedingungen statt. Das Thema lautete “Skisprungschanze – IdeenSpringen”.

Trotz coronabedingten Einschränkungen wurden in diesem Jahr eine Rekordzahl von 57 Modellen für den sächsischen Landesentscheid abgegeben. Aufgabe war es, eine funktionstüchtige Skisprungschanze für den Wintersport zu entwerfen. Die Startfläche der Anlaufbahn sollte mindestens eine Last von 500 Gramm aushalten und wie eine Sprungschanze funktionieren. Zur Bewertung der Modelle versammelte sich die Jury in den Technischen Sammlungen Dresden. Die Landespreisverleihung fand passend zum Thema in der Vogtland Arena Klingenthal statt, wo die Schüler und Schülerinnen nach der Preisverleihung die Chance hatten, die Skisprungschanze zu besichtigen.

Insgesamt wurden 12 Modelle ausgezeichnet. Den 1. Platz der Altersklasse I (bis 8. Klasse) belegte das Modell “Klotzschejump” (Dresden). In der Altersklasse II (ab 9. Klasse) wurde das Modell “Schanze X” (Dresden) zum Sieger gekürt. Damit qualifizierten sich die beiden Modelle für das Finale des Bundeswettbewerbs, welche am 17. Juni 2022 im Technikmuseum in Berlin stattfand. Dabei belegten unsere Sieger der Altersklasse II mit ihrem Modell “Schanze X” den zweiten Platz und sicherten sich den Sonderpreis der Deutschen Bahn für ein besonders innovatives Team. Das Modell “Klotzschejump” wurde mit dem fünften Platz ausgezeichnet.

Die Preisträger 2021/2022
Der Wettbewerb 2020/2021

Im Schuljahr 2020/21 fand der sächsische Landeswettbewerb Junior.ING unter Pandemiebedingungen statt. Das Thema lautete “Stadiondach – durchDACHt konstruiert”.

Trotz der Corona-Krise reichten zumindest drei Schülerteams ihren Beitrag für den sächsischen Landesentscheid ein. Aufgabe war es, das Dach einer Stadion-Zuschauertribüne zu entwerfen. Die Konstruktion sollte mindestens eine Last von 250 Gramm aushalten. Im Vorfeld der letzten (virtuellen) Vorstandssitzung nahmen die Vorstände eine Bewertung der Modelle vor. Eine Landespreisverleihung konnte in diesem Jahr pandemiebedingt leider nicht stattfinden.

Den 1. Platz der Altersklasse I (bis 8. Klasse) belegte das Modell „Blueprint-Stadion“ (Wurzen). In der Altersklasse II (ab 9. Klasse) wurde das Modell „Nr. 21200014“ (Zittau) zum Sieger gekürt. Damit qualifizierten sich die beiden Modelle für das Finale des Bundeswettbewerbs, dessen Preisverleihung auf dem YouTube-Kanal der Bundesingenieurkammer zu sehen ist.

Die Preisträger 2020/2021
Der Wettbewerb 2019/2020

Mehr als 80 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich am sächsischen Landeswettbewerb Junior.ING im Schuljahr 2019/20 mit dem Thema “Aussichtsturm – fantasievoll konstruiert”.

Trotz der durch Covid19 ausgelösten Einschränkungen, konnten von den 51 angemeldeten Modellen insgesamt 32 fertiggestellt und eingereicht werden. Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern der Ingenieurkammer Sachsen, ermittelte am 17. August 2020 die Sieger in den zwei vorgegebenen Altersklassen und vergab zusätzlich insgesamt 4 Kreativpreise.

Die Landespreisverleihung fand am 4. September 2020 im Verkehrsmuseum Dresden statt. Vor circa 80 Teilnehmern hob Kammerpräsident Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke die Bedeutung des Ingenieurberufes hervor und gab die jeweiligen Platzierungen bekannt. Als Sieger der Altersklasse I (bis 8. Klasse) verkündete er das Modell “LeMa” (Leipzig). “Das stimmige Gesamtkonzept, die saubere Ausführung und die ingenieurmäßig-gestaltete Konstruktion haben die Jury überzeugt”, so Prof. Milke beim Vortragen der Laudatio.

Den 1. Platz in der Altersklasse II (ab 9. Klasse) belegt das Modell “Modern Komplex” (Leipzig). Neben der Funktion als auch kreativen Konstruktion war vor allem die besondere Qualität der Ausführung des Modells ausschlaggebend für die Platzierung.

Die Preisträger 2019/2020
Anerkennung Kreativpreise 2019/2020
Der Wettbewerb 2018/2019

Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich am ersten sächsischen Landeswettbewerb Junior.ING. Das durchaus anspruchsvolle Thema lautete “Achterbahn – schwungvoll konstruiert”.

Von den angemeldeten 36 Modellen wurden insgesamt 23 eingereicht. In den zwei vorgegebenen Altersklassen ermittelte eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Ingenieurkammer Sachsen die jeweiligen Sieger, welche ein Preisgeld von 250 EUR erhielten sowie mit ihrem Modell am 14. Juni beim Bundesentscheid in Berlin antreten.

Die Landespreisverleihung fand am 24. Mai im Leipziger Freizeitpark BELANTIS statt. Vor mehr als 80 Teilnehmern hob Kammerpräsident Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke die Bedeutung des Ingenieurberufes hervor und gratulierte zunächst den Platzierungen zwei bis fünf sowie den fünf Anerkennungen für kreative Leistungen. Als Sieger der Altersklasse I (bis 8. Klasse) verkündete er das Modell “Speedy Spiral” (Dresden) und lobte in seiner Laudatio die “futuristisch anmutende Gestaltung des Gesamtentwurfes”.

Anschließend übergab er den Preis für die erste Platzierung in der Altersklasse II (ab 9. Klasse) an das Modell “Pirateninsel” (Dresden) und betonte in seiner Laudatio “vor allem die kreative Umsetzung des Themas”.

Die Preisträger 2018/2019
Anerkennung Kreativpreise 2018/2019
Ihr Ansprechpartner in der Geschäftsstelle

Miriam von Keutz B.Sc.
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Dipl.-Betriebswirt (BA) André Goltz
Referatsleiter Finanzen

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