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Pressemitteilungen

5. November 2020

Schülerwettbewerb Junior.ING 2020/21 „Stadiondach – durchDACHt konstruiert

Noch bis 30. November anmelden und dabei sein

Wer plant und baut in Sachsen das durchdachteste Stadiondach? Auch im gerade laufenden Schuljahr 2020/21 ist der Schülerwettbewerb Junior.ING der Ingenieurkammern ausgeschrieben. Zum Thema „Stadiondach – durchDACHt konstruiert“ können sich Schülerinnen und Schüler noch bis 30. November 2020 für den Wettbewerb registrieren.

Im Frühling 2021 sollen die Modelle fertiggestellt werden und dabei auch halten, was sie versprechen: die stabile Dachkonstruktion einer Stadion-Zuschauertribüne muss mindestens eine Last von 250 g tragen. Bei der Gestaltung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Informationen zu Abmessungen und Materialien stehen in den Wettbewerbsbedingungen und den FAQs, die unter junioring.ingenieure.de heruntergeladen werden können. Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von Schülerinnen und Schülern allgemein- und berufsbildender Schulen.

Der Wettbewerb wird ausgelobt von den Länderkammern sowie der Bundesingenieurkammer und zählt mit rund 5.000 Teilnehmern zu einem der größten bundesweiten Schülerwettbewerbe. Die Sieger der beiden Alterskategorien (I bis Klasse 8 und II ab Klasse 9) aus den 15 Landeswettbewerben sind für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Die finale Preisverleihung soll im Deutschen Technikmuseum in Berlin stattfinden.

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme in unserem Bundesland „Sachsen – Land der Ingenieure“. Den genauen Abgabetermin für die fertigen Modelle teilen wir allen registrierten Teilnehmer*innen Anfang nächsten Jahres persönlich mit. Außerdem informieren wir auf unserer Website unter Junior.ING über gegebenenfalls notwendige Anpassungen im Laufe des Wettbewerbs aufgrund der Corona-Pandemie, bspw. zu den Modalitäten der geplanten Abgabe der Modelle oder der Preisverleihung.

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23. September 2020

Vertreter der Ingenieurkammer Sachsen im Gespräch mit Staatsminister Wolfram Günther

Am 04.09.2020 fand das erste Kennenlernen von Staatsminister Wolfram Günther (SMEKUL) und Prof. Hubertus Milke (Präsident IKS) statt. Das neue Ministerium (SMEKUL) umfasst die Bereiche Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft.

Weiter nahmen seitens der Ingenieurkammer Sachsen Dr. Hans-Jörg Temann (Vizepräsident) und Dr. Maik Peschel (Geschäftsführer) teil. Auf der Seite des Ministeriums komplettierten Herr Ulrich Kraus (Abteilung 4 – Wasser, Boden, Wertstoffe), Herr Carsten Enders (Büroleiter des Ministers) und Herr Florian Schaefer (Abteilung 6 – Energie und Klimaschutz) die Runde.

In diesem ersten Termin wurden die Themen zur weiteren Umsetzung der Hochwasserschutz-Maßnahmen in Sachsen, der Beitrag der Ingenieurkammer Sachsen zur Energiewende und die Vergabeverfahren im Bereich des SMEKUL mit den Schwerpunkten Entbürokratisierung und auskömmliche Vergütung, besprochen. Staatsminister Günther sichert zu, sich der Themen unserer Mitglieder anzunehmen und zeigte auf, dass man am gleichen Strang zieht.

Die Hochwasser der letzten Jahre sind nicht vergessen, trotz der aktuellen Problematiken bis hin zur Trinkwasserversorgung. Die Gesellschaft in Sachsen muss sich den Herausforderungen von starken, lokal begrenzten Wetterwechseln zwischen Dürre und Hochwasser anpassen. Die Umsetzungen bzw. Lösungen sind hierbei mit Zielkonflikten behaftet. Diese Prozesse können nicht ohne ingenieurtechnische Unterstützung gelöst werden. Die Zukunftsprojekte sind nur im Zusammenspiel von Ingenieuren vor Ort, die dafür auskömmlich honoriert werden müssen, und allen anderen relevanten Akteuren realisierbar.

Beim Thema Energie sind die Herausforderungen ebenfalls sehr hoch. Staatminister Günther begrüßte hier den Austausch seitens der Ingenieurkammer Sachsen mit der sächsischen Energieagentur (SAENA). Weitere Treffen auf Arbeitsebene sind geplant, mit dem Ziel unsere Mitglieder zu Informieren und eine pragmatische Umsetzung zu unterstützen.

4. September 2020

“Junior.ING” – Der Schülerwettbewerb der Ingenieurkammern

Der Wettbewerb 2019/2020

Mehr als 80 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich am sächsischen Landeswettbewerb Junior.ING im Schuljahr 2019/20 mit dem Thema “Aussichtsturm – fantasievoll konstruiert”.

Trotz der durch Covid19 ausgelösten Einschränkungen, konnten von den 51 angemeldeten Modellen insgesamt 32 fertiggestellt und eingereicht werden. Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern der Ingenieurkammer Sachsen, ermittelte am 17. August 2020 Sieger, Zweit- und Drittplatzierte in den zwei vorgegebenen Alterskategorien und vergab zusätzlich vier Kreativpreise.

Die Landespreisverleihung fand am 4. September 2020 im Verkehrsmuseum Dresden statt. Vor circa 80 Teilnehmern hob Kammerpräsident Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke die Bedeutung des Ingenieurberufes hervor und gab die jeweiligen Platzierungen bekannt. Als Sieger der Alterskategorie I (bis 8. Klasse) verkündete er das Modell “LeMa” von Leon und Maximilian aus Leipzig. Das stimmige Gesamtkonzept, die saubere Ausführung und die ingenieurmäßig-gestaltete Konstruktion haben die Jury überzeugt”, so Professor Milke beim Vortragen der Laudatio.
Den 1. Platz in der Alterskategorie II (ab 9. Klasse) belegte das Modell “Modern Komplex” von Tobias Müller und Robert Wille aus Leipzig. Neben der Funktion und der kreativen Konstruktion war vor allem die besondere Qualität der Ausführung des Modells ausschlaggebend für die Platzierung.

Mit den Modellen “The Silver Tower” (Dresden) und “AdreMark-Tower” (Leipzig) wurden zwei Zweitplatzierte in der Alterskategorie I vergeben. Den 2. Platz in der Alterskategorie II erhielt das Modell G.L.Ö.N.K. (Leipzig), den 3. Platz das Modell “Himmelsleiter Erlebnisturm”.

Die vier Kreativpreise gingen an die Modelle “Der Rapunzelturm”, “Der schräge Turm von Riesa” und “Beste Aussicht” aus Dresden sowie das Modell “Alno” aus Leipzig.

10. Mai 2019

Strukturentwicklung in den Kohlerevieren schneller machen Infrastrukturausbau beschleunigen – Strukturwandel gestalten

Forderungen der Kammern zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen
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Kurz vor den ersten Entscheidungen der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages, wie der Strukturwandel in den vom Ausstieg aus der Braun- und Steinkohleverstromung bis 2038 betroffenen Regionen wirksam unterstützt werden kann, haben sich die 14 Kammern aus den betroffen Regionen auf praxisnahe Vorschläge geeinigt, damit der zwingend notwendige Stukturwandel gelingt. “Uns eint das gemeinsame Ziel, den notwendigen Strukturwandel in den betroffenen Kohlerevieren zum Erfolg zu führen. Die dort lebenden Menschen müssen für ihre Lebensplanung schnell wissen, wie es nach dem Kohleausstieg weiter geht.

Sie brauchen verlässliche Entscheidungen der Politik und wir als Kammern wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass dies auch geschieht”, betonte der Präsident der Ingenieurkammer Sachsen, Prof. Dr. Hubertus Milke. Die Kammern fordern deshalb vom Bund ein “Bedarfsgesetz Strukturwandel Braunkohleregionen” das sowohl öffentliche Investitionen in die Infrastuktur und Forschung und Entwicklung, umfassende Förderung von Unternehmensinvestitionen, beschleunigte Planungs- und
Genehmigungsverfahren und die langfristige Finanzierung der erforderlichen Maßnahmen durch den Bund verbindlich vorsieht.

Die Forderungen der Kammern umfassen neben dem schnellen Ausbau der Infrastruktur bei Schiene, Straße und Breitband auch eine Reduzierung der Verfahrensstufen bei den Planungs- und Genehmigungsverfahren, die damit zu einer erheblichen Beschleunigung derselben führen sollen. Dazu müssen die Verfahren durchgehend von der Antragstellung bis zur Entscheidung auf digitalen Plattformen erfolgen und die zuständigen Behörden mit mehr Personal ausgestattet werden. In diesem Zusammenhang müssen auch die gerichtlichen Verfahren, die bei Großprojekten mitunter Jahrzehnte dauern können, verkürzt werden. Zur Verfahrensbeschleunigung sollen auch die Zuständigkeiten der Gerichte gestrafft werden.

Ziel ist es, dass Gerichtsverfahren in der Regel nicht länger als 12 Monate dauern. Die Kammern fordern außerdem, die Präklusion im deutschen Umweltrecht wieder einzuführen, damit Gründe die gegen ein Vorhaben sprechen könnten, bereits in Planungsverfahren vorgebracht werden müssen und nicht erst in einem möglichen gerichtlichen Verfahren. “Strukturentwicklung braucht in den betroffenen Regionen Industrieansiedlungen im großen Stil. Nur mit einer engagierten Industriepolitik, in Verbindung mit schnelleren Planungs- und Genehmigungsverfahren und mit mehr Personal bei den zuständigen Behörden kann Strukturwandel gelingen”, sagte Marcus Tolle, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Cottbus.

Neben den praktischen Empfehlungen an die Politik ist für die Kammern die Forderung an den Bund, den Braunkohleausstieg finanziell langfristig mit mindestens 40 Mrd. EUR zu unterstützen, die Voraussetzung dafür, dass der Strukturwandel gelingt. “Der Bund will aus Klimaschutzgründen diesen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung und sollte deshalb die finanziellen Lasten des Ausstiegs auch selbst tragen”, betonte der Präsident der Handwerkskammer Halle (Saale), Thomas Keindorf.

Forderungen der Kammern zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen
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