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Webinar – Inspektion, Sanierung und Weiternutzung von Kranbahnen im Baubestand

Eine Veranstaltung der Ingenieurkammer Sachsen
Anrechenbare Weiterbildungsstunden: 5 UE

Voraussetzung für die Teilnahme am Webinar:

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  • aktueller Webbrowser / wir empfehlen Chrome

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Inhalt:

Hintergrund:
Mehr als die Hälfte der neu ausgelieferten Kranbrücken werden auf Bestandskranbahnen gestellt. Kranbahnen im Bestand für eine zukünftige Nutzung zu ertüchtigen und deren Restlebensdauer zu bewerten, sind Aufgaben, denen sich im Industriebau aktive Tragwerksplaner oft stellen müssen. Am Anfang steht häufig eine Inspektion der Kranbahn: Was sollte dabei wie detailliert geprüft werden, um Probleme der Standsicherheit zu erkennen? Welche Normen sind bei der Bewertung der Standsicherheit von Bestandskranbahnen relevant? Wie kann man die ermüdungsmäßige Restlebensdauer von Bestandskranbahnen feststellen? Nach der Feststellung des Zustands der Kranbahn kann entschieden werden, ob ihrem Austausch gegenüber einer Instandsetzung und Weiternutzung der Vorzug zu geben ist. Welche Optionen gibt es, eine Bestandskranbahn für eine zukünftige Nutzung zu ertüchtigen? Nicht auf jede dieser Fragen lässt sich eine befriedigende Antwort in den gültigen Normen finden. Im Rahmen des Seminars werden Ideen und Ansätze vermittelt und anhand der Erfahrungen der Seminarteilnehmer diskutiert.

Zielgruppe:
Tragwerksplaner, Mitarbeiter von Ingenieurbüros und Behörden, die mit Kranbahnen im Baubestand befasst sind. Prüfingenieure und ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Standsicherheitsnachweise und Sanierungsmaßnahmen von Bestandskranbahnen prüfen. Die Teilnehmer an dem Seminar sollten entweder an dem Basisseminar „Kranbahnträger nach DIN EN 1993 (EC 3) – Entwurf, Berechnung und Nachweis“ teilgenommen haben, oder aber über entsprechende Fachkenntnisse verfügen.

1. Einführung in das Seminar
o Begrüßung, Gliederung, Inhalte
o Kranbahnen im Bestand – wo liegt das Problem?
o Kurzer Überblick über Einwirkungen, Grenzzustände und Nachweise von Kranbahnträgern nach DIN EN 1991-3 und DIN EN 1993-6

2. Welche Normen sind zur Bewertung der Standsicherheit von Bestandskranbahnen
anzuwenden?

3. Regelmäßige Inspektionen von Kranbahnträgern nach DIN EN 1993-6
o Arten von Inspektionen, normative Grundlagen, Personal
o Vorbereitung der Inspektion
o Welche Überprüfungen sind an der Kranbahn vorzunehmen?
o Vermessung von Kranbahnen
o Reparatur von Schäden
o Inspektion von Kranbahnen, die nach heute zurückgezogenen Normen gebaut wurden
o Projektbeispiel

4. Herausforderungen bei der Umnutzung oder Sanierung von Bestandskranbahnen
o Vorbereitende Untersuchungen der Bestandskranbahn
o Ermittlung der Lasten aus Kranbetrieb bei einer alten Kranbrücke
o Lösungsansätze bei Tragsicherheitsproblemen (Verstärkung der Kranbahn, Veränderung der Kranbrücke, Änderung der Kransteuerung)
o Gebrauchstauglichkeit
o Projektbeispiel

5. Ermüdungssicherheit und Restlebensdauer von Bestandskranbahnen
o Überblick über die Grundlage der Ermüdungsrechnung
o Lebenszyklus von Kranen und Kranbahnen
o Ermittlung der verbrauchten Nutzungskapazität und der Restlebensdauer einer Bestandskranbahn
o Einstufung einer Bestandskranbahn in eine Beanspruchungsklasse
o Bestimmung der zukünftigen sicheren Nutzungsdauer einer Kranbahn (sicheres Betriebszeitintervall)
o Vorgehensweise bei Kranbahnen, für die sich keine sichere Restlebensdauer mehr ermitteln lässt.
o Projektbeispiel

6. Zusammenfassung und Ausblick

Referenten
Prof. Dr.-Ing. Christoph Seeßelberg ist seit 1995 Professor an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München. Er ist u.a. für das Lehrgebiet Leicht- und Metallbau zuständig. In seiner Industriezeit hat er u.a. Leichtbaubrücken und Windenergieanlagen aus Aluminium strukturmechanisch verantwortet.

Prof. Dr.-Ing. Torsten Laufs ist seit 2002 Professor an der Hochschule Mittweida und dort für das Lehrgebiet Metallbau zuständig. Er verfügt über weite praktische Erfahrungen im Einsatz von Aluminium im Bauwesen.

Datum

11.06.2021

Zeitplan

10:00 bis 14:30 Uhr

Anerkannte Fortbildung

Diese Fortbildung wird mit
5.00 Unterrichtseinheiten
anerkannt.

Freie Plätze

Noch 73 von 95

Adresse

online

Gebühr

55,00 EUR für Mitglieder der Ingenieurkammer Sachsen
79,00 EUR für Nichtmitglieder

Teilnahmebedingungen

Für diese Veranstaltung gelten die Teilnahmebedingungen der Ingenieurkammer Sachsen. Diese können Sie hier einsehen.

Ansprechpartner

Jenny Kirsch
E-Mail: kirsch@ing-sn.de

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